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Die Geschichte der Damenhygiene

Vor über 5000 Jahren
Zur Zeit der Pharaonen verwendeten die Frauen weiche Papyrusblätter und formten sie zu einer Art Tampon.

Vor über 2000 Jahren
Bereits vor Christi Geburt erwähnte Hippokrates den ersten Tampon. Damals soll es sich um ein mit Stoff umwickeltes Holzstückchen gehandelt haben.

Vor etwa 90 Jahren
1921 kam die erste Damenbinde mit dem Namen „Dr. White's“ auf den Markt. Dieses Modell war mit einem Gürtel vor dem Verrutschen geschützt und soll sehr unbequem gewesen sein.



Vor 80 Jahren
Im Jahre 1931 beantragte der in den USA praktizierende Arzt Earle Cleveland Haas Patentschutz für den ersten Tampon mit Einführhilfe. Diese Tampons bestanden aus gepresster Watte, durch die ein Bändchen lief. 1933 kaufte dann Gertrude Tendrich, eine Ärztin aus Denver, das Patent und es begann die erste Massenproduktion von Tampons.
Der Verkauf der Tampons lief zunächst sehr schleppend, da die zumeist männlichen Apotheker Bedenken hatten, einen Hygieneartikel für den weiblichen Intimbereich zu führen. Damals war man der Meinung durch die Benutzung von Tampons würden Frauen die Jungfernschaft verlieren. Diese Befürchtung ist bis heute – völlig unbegründet – verbreitet.
Mithilfe einer initiierten  Mund zu Mund Propaganda (von Frau zu Frau) entwickelten sich die Verkaufszahlen schließlich positiv.

Vor ca. 70 Jahren
In Deutschland stieß der deutsche Ingenieur Dr. Carl Hahn 1947 in einem amerikanischen  Magazin auf eine Anzeige für Tampons, die ihn zur Entwicklung eines Tampons für den deutschen Markt anregte. Den entscheidenden Teil des Herstellungsverfahrens ließen sich Hahn und sein Mitarbeiter, der Jurist Heinz Mittag, patentieren: Sie erreichten es, die hochelastische Watte mittels hohen Drucks maschinell in eine Hülle zu pressen. Das Produkt für den deutschen Markt erhielt den Namen „Ohne Binde“, kurz „O. B.“.

Im Jahre 1998  
Es folgt die Revolution: Soft-Tampons, die fadenlosen Tampon auch für den hygienischen Verkehr während der Menstruation geeignet, wurden entwickelt.  
Anders als bei konventionellen Tampons bestehen die Soft-Tampons nicht aus Viskose oder Baumwolle, sondern aus einem speziellen, besonders weichen schleimhautverträglichen Schaummaterial. Durch das bequeme fadenlose Tragen eignen Soft-Tampons sich nicht nur für alle Alltagsaktivitäten, sondern besonders für
•    das diskrete Tragen in der Sauna (es ist kein Faden sichtbar)
•    das sichere Tragen beim Schwimmen (reduziert das Infektionsrisiko)
•    den hygienischen Intimverkehr während der Regel (ist für die Partner nicht spürbar)

Mit dem Lifestyle-Produkt Soft-Tampons konnten innerhalb kürzester Zeit  Millionen Frauen in vielen Ländern ihre Freiheiten genießen.

Im Jahre 2000  
Die erste Fernsehwerbung für Soft-Tampons flimmert über deutsche Bildschirme – die Nachfrage steigt blitzartig.

Im Jahre 2012
Die Soft-Tampons werden zum ersten Mal zum „Produkt des Jahres“ ernannt. In einer Studie zur Empfehlungshäufigkeit von OTC-Präparaten in deutschen Apotheken belegen sie den ersten Platz.
Auch in den folgenden Jahren werden die Soft-Tampons nicht von ihrem Thron vertrieben.